Praxis-Tipp: 64GB USB-Stick mit FAT32 formatieren

Urlaubszeit, Erholungszeit, Fahrzeit. Unser PKW wurde dieses Jahr, um der Eltern Ruhe wegen, um ein portables DVD-System aufgerüstet. Was jetzt kommt? Lesen Sie weiter…

Damit die lieben Kleinen auf der Fahrt schön unterhalten werden, habe ich mich aufgrund vieler positiver Bewertungen für das DVD-System
AEG DVD 4552 LCD entschieden. Da das gute Stück über einen USB-Port verfügt wurde auch gleich noch ein 64GB USB-Stick organisiert – der Filmvorrat will schließlich auch seinen Platz haben!

Die Ernüchterung

Hätte man sich im Vorfeld informiert, wäre man wahrscheinlich auch darauf gekommen, dass die meisten Geräte dieser Art das NTFS-Dateisystem nicht kennen und deshalb auch die schöne Meldung erscheint „Device not support“ (ich weiß auch, dass die Meldung eigentlich „Device not supported“ heißen müsste – AEG spricht aber ein etwas anderes Englisch…).

So eine Sch…! Was tun? Denn…

…normalerweise kann man unter Windows einen 64GB-Stick nicht mit FAT32 formatieren!
Da hat man(n) den Salat schon wieder!

Doch da fiel es mir gleich (nach ca. 2 Stunden) wieder ein.

Da gab’s doch mal ein Tool… Genau! Das HP USB Disk Storage Format Tool!
Dieses kleine, feine Werkzeug bringt Windows bei, wie sich große Massenspeicher mit FAT32 formatieren lassen und somit auch von vielen Geräten lesen lassen.

HP Format Tool

Damit war dann die erste Hürde genommen. Die nächste Hürde war aber schon in Sichtweite.

Viele Video-Dateien haben Dateigrößen von über 4GB und da lässt sich dann wirklich nichts drehen, die lassen sich aufgrund der FAT-Beschränkungen nicht auf einen FAT-Datenträger kopieren.
Bevor man nun anfängt, die Dateien zu splitten o. ä. kann man aus einer Vielzahl von kostenlosen Werkzeugen wählen, die z. B. MKV-Dateien in AVI-Dateien umwandeln.

Meine Wahl in dieser Hinsicht ist dann auf den Freemake Video Converter gefallen, da dieser einfach zu bedienen ist. So kann man hier z. B. die gewünschte Ziel-Qualität ganz einfach auswählen (DVD, Mobile, etc…).

Sollten auch Sie sich für den Freemake Video Converter entscheiden, nutzen Sie das benutzerdefinierte Setup und achten Sie darauf, dass Sie alle Checkboxen für evtl. zu installierende Fremdsoftware deaktivieren.
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In meinem Beispiel wurde so aus einer ca. 5GB großen MKV-Datei eine 1.3GB große AVI-Datei in DVD-Qualität.

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